Silo – Hugh Howey oder wie ich zum Lesen kam

Heute möchte ich außerplanmäßig eine Buchkritik oder Rezension schreiben. Dies ist natürlich keine Kritik, eher ein Loblied an den Schriftsteller Hugh Howey. Zu dem Buch Silo kam ich durch Zufall, da ich eine von Facebook vorgeschlagene Webseite besucht habe, die Bücher bis zu 70 Prozent günstiger verkauft. Einige interessante Bücher habe ich gefunden aber da trotzdem nichts bestellt.

Normalerweise, wenn ich nach neuen Büchern schaue, muss mir neben dem Titel auch das Cover ins Auge stechen. Wenn diese beiden Aspekte stimmen, lese ich in die Buchbeschreibung. Sobald diese mir zusagt, kommt das jeweilige Buch auf meine Haben-Muss-Liste. Früher habe ich immer die neuesten Bücher gekauft aber heute kaufe ich sie eher gebraucht. Es sei denn es sind Bücher meiner Lieblingsschriftsteller, die ich ich in bester Qualität haben will.

Richtig angefangen mit Bücher lesen habe ich vor 17 Jahren. Ich bin gerade im Neujahr 2000 zur Bundeswehr gekommen und jedes Wochenende mit der Bahn von Leipzig nach Berlin gefahren. Die ganze Strecke zu Schlafen hatte ich keine Lust und künstlerisch begabt bin ich auch nicht. Also waren Bücher die beste Alternative. Da mein Vater zu Lebzeiten genauso eine Leseratte war, wie ich es bin, habe ich wie er meine Bücher über einen Buchversand gekauft. Bei uns in der DDR, ich wurd noch zu DDR-Zeiten geboren, war mein Vater Mitglied im Buchclub 65. Monatlich gab es günstig ein Buch zugeschickt, welches er vorher aussuchen konnte. Später zu Wendezeiten gab es Reader’s Digest. Da wurden einfach Bücher zugeschickt, auch wenn man sie nicht wollte. Dann Der Club Bertelsmann, bei dem man schon aus einem Katalog bestellen konnte. Mein Vater hatte mich dort geworben und ich habe dafür eine Bertelsmann Lexikothek bekommen. Ich war total stolz  darauf, sie zu besitzen und regelmäßig zu nutzen. Zu diesem Zeitpunkt gab es noch kein Google. Und mein damaliger Bücherschrank füllte sich langsam. Anschließend habe ich regelmäßig bei Weltbild meine Bücher gekauft, die dort preisreduziert verkauft worden. Und die ersten Bücher waren Wolfgang Hohlbein’s Enwor-Saga. Diese Bücher habe ich regelrecht auf meinen Zugfahrten gefressen.

Nun zurück zur eigentlichen Buchkritik. 

Quelle: Amazon

In einer feindlichen, zerstörten Umwelt gibt es nicht mehr viele Menschen. Sie haben sich in ein riesiges Silo unter der Erde geflüchtet. Um zu überleben, müssen sie die strengen Regeln des Silos befolgen. Aber einige Wenige tun das nicht. Sie sind gefährlich. Sie wagen es zu hoffen und zu träumen und stecken andere mit ihrer Hoffnung an. Ihre Strafe ist einfach und tödlich. Sie müssen nach draußen. Raus aus dem Silo. Juliette ist eine von ihnen. Vielleicht ist sie die Letzte.

Mein Fazit zum Buch:

Juliette Nichols soll als neuer Sheriff des Silos für Ordnung sorgen, doch als sie herausfinden will, warum ihr Vorgänger heraus wollte, ereilt sie das gleiche Schicksal und sie wird aus dem Silo verbannt. Somit ist ihr Totesurteil gesprochen und es ist der Anfang eines Aufstandes im Silo. Lukas soll neuer Chef der IT-Abteilung werden, die alles im Silo überwacht und steuert. Wird er den Aufstand beenden und den Silo neu organisieren können?

Ich bin gerade fertig mit Lesen von Valhalla von Thomas Thiemeyer geworden und habe mir gleich das nächste Buch geschnappt. Silo hatte ich gerade über Amazon erworben und wollte es sofort lesen. Den Anfang fand ich schon mal in Ordnung, sodass ich gleich weiter gelesen habe. Und Kapitel für Kapitel wurde das Buch so fesselnd, dass ich mich kaum davon lösen konnte. Ich habe es zum Schluß sogar mit auf Arbeit genommen, um in meinen Pausen den Rest zu lesen. Nachdem ich zu ende gelesen habe, fühlte ich wie immer eine Leere, wenn ich ein spannendes Buch lese. Da ich wußte, dass es noch zwei weitere Bücher gibt, Level und Exit, habe ich sie gleich bestellt und warte nun auf ihre Ankunft. Bis dahin will ich kein anderes Buch lesen, da es nur wenige Tage Wartezeit sind. Level ist die Vorgeschichte zur Entstehung des Silo und Exit ist die Vortsetzung von Silo. Also erst ein Schritt zurück und dann einen vorwärts. Ich fand das Buch total spannend, da ich ein Fan von postapokalyptischen Welten bin, dass ich mir das Leben in dem Silo bildlich vorstellen kann. Angeblich hat Hugh Howey die Filmrechte verkauft und es soll ein Film darüber gedreht werden. Ich werde darauf warten.

Ich gebe 5/5 Sernen

Kennt ihr den Schriftsteller schon? Habt ihr das Buch schon gelesen? Verratet es mir doch einfach mal

Liebe Grüße Euer

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2 Gedanken zu “Silo – Hugh Howey oder wie ich zum Lesen kam

  1. Oh ein Buch nach meinen Geschmack, wobei es mich auch gerade an einen Anime (Gurren Lagan) erinnert. Dort wohnen die Bewohner unter der Erde, da sie an der Oberfläche angeblich sterben und von Monstern gefressen werden. Hoffnung ist bei solchen Büchern immer starker Antrieb für Aufstände und neue Wege. Ich bin gespannt wie dir die zwei weiteren Bücher gefallen, vielleicht lasse ich mich dann überreden, es auch zu lesen.
    Liebe Grüße

    • Hallo,
      es war eine verdammt lange Woche, die ich warten musste bis zum zweiten Band. Ich habe es auch wieder gefressen. Es war zum Anfang wieder leicht chaotisch, bis ich hinein gefunden habe aber es hat sich gelohnt zu lesen. Rezi folgt.

      Gruß Mirko

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