Der Mann hinter der Frau

Hallo alle zusammen,

normalerweise erfahrt ihr nur etwas von mir, wenn ich irgendwann mal einen Kommentar in diesem Blog hinterlasse oder wenn meine Frau etwas über mich schreibt. Sei es gut oder schlecht. Ansonsten korrigiere ich gelegentlich die Einträge meiner Frau. Da ich seit dem letzten Jahr meiner Frau konkurrenz mache mit Produkte testen und ich mich für viele interessante Projekte zusätzlich bewerbe, darf ich nicht nur testen, sondern muss die Produkte auch rezensieren. Und irgendwann wurde es meiner Frau einfach zu viel sämtliche Produkttests zu bewerten oder Einträge zu verfassen. Sie meinte darauf, dass, wenn ich schon teste oder Unternehmungen mit unserer Tochter mache, sollte ich auch selber bewerten und schreiben. In der Zwischenzeit habe ich schon den einen oder anderen Blogeintrag verfasst wie: Pokemon-Fahrradtour, Produkttest Digitale TRMS-Stromzange GigiFlex, Lumaar Wellfit und Vorlagen für ein paar Produkttest-Rezensionen gegeben. Und dann habe ich einfach angefangen zu schreiben ohne mir etwas dabei zu denken. Plötzlich hat Tanja (Tanjas Bunte Welt )nachgefragt ob sie sich auf dem falschen Blog sei, da ich einen Eintrag verfasst habe ohne Signatur. Darauf hat meine Frau extra für mich eine Signatur entwickelt, um mich von ihr abzuheben. Nun nehme ich den Vorschlag von Tanja an und stelle mich einmal persönlich vor.

 

Nun zu mir selbst

Ich bin Baujahr 1978. Ich stamme aus der Leipziger Ecke, wo ich 1999 meine Ausbildung als Elektroinstallateur beendet habe. Da die Aussicht auf einen Arbeitsplatz zu dieser Zeit nicht so rosig war hatte ich mich freiwillig bei der Bundeswehr verpflichtet. Obwohl es bei mir nicht danach aussah, dass ich überhaupt zum Bund durfte, da ich 2 Jahre vorher einen schweren Unfall hatte und daher eigentlich nicht tauglich war. Ich habe als Schütze Ohnesorge am 2. Januar 2000 in Lehnitz (Brandenburg) bei der Panzerartillerie meine Grundausbildung gemacht und damit hat meine 8-jährige Bundeswehrzeit angefangen. Anschließend wurde ich nach Potsdam versetzt und habe in dieser Zeit meinen Führerschein in Albersdorf (Schleswig-Holstein) gemacht und war ein halbes Jahr in Köln und habe da einen Englisch-Lehrgang absolviert. Obwohl meine 23-monatige Bundeswehrzeit schon bald zu Ende gehen sollte und ich gebeten wurden bin in Potsdam zu bleiben, wollte ich unbedingt nach Strasbourg im Elsass, um meinen Dienstposten dort anzutreten. Ich habe diese Entscheidung niemals bereut, sonst hätte ich nie meine liebe Frau kennen gelernt und würde euch hier nicht davon berichten.

(2005)

In Strasbourg habe ich meinen Zeitvertrag zweimal verlängert und konnte während dieser knapp 6 Jahre einiges von der Welt sehen. Stationiert war ich andere deutschen Soldaten, sowie Franzosen, Belgier und Spaniern und habe da vieles über andere Nationalitäten kennen gelernt. Ich war auf Übungen in Südspanien, Frankreich, Belgien. Habe an Paraden anlässlich der Nationalfeiertage in Brüssel und Paris teilgenommen, was für mich eine besondere Ehre war. Ich war ein halbes Jahr in Kabul (Afghanistan) im Einsatz als Ersatzteilbeschaffer. Ich habe die Hitze und Kälte da erlebt aber auch vielen Anschläge, was für mich eine emotional schwere Zeit war. Zum Glück hatte ich währenddessen den sehr guten Rückhalt meiner Familie. Wir haben trotz der knapp 5000 km und 3,5 Stunden Zeitunterschied viel miteinander telefoniert und ich habe mich sehr darüber gefreut, wenn ich ein Paket aus Deutschland oder ein Brief von Freunden und Familie bekam. Ich habe währenddessen viel Sport gemacht habe, um mich fit zu halten und habe da durch einen Reservisten, der nebenher Tanzlehrer ist, tanzen gelernt. Mitgemacht haben da Soldaten verschiedener Nationalitäten, mit denen wir viel spass hatten. Aus Afghanistan zurück gekommen habe ich dann meine Frau kennen gelernt, die kleine freche Fleischwarenfachverkäuferin mit den knallroten Haaren. Erst haben wir uns kennen- und mit der Zeit lieben gelernt. Zum Ende meiner Zeit beim Bund sind wir dann zusammen nach Remchingen gezogen und ich habe durch die Bundeswehr meinen Elektrotechniker in Pforzheim gemacht. Durch die Bundeswehr habe ich vieles für mein Leben gelernt, wie Kameradschaft und Disziplin und Selbständigkeit, was heutzutage nicht unbedingt selbstverständlich ist. Nach der Wirtschaftskrise 2008/09 war es schwer als frischgebackener Techniker eine geeignete Stelle zu finden. Es hat knapp 3 Jahre gedauert als junge Familie über die Runden zu kommen, bis ich bei meinem jetzigen Arbeitgeber eine Stelle als Firmenelektriker zu bekommen. Da meine Firma vor Ort ist, habe ich einen kurzen Arbeitsweg und dank der Arbeitszeitregelung kann ich mich immer um unsere Tochter kümmern. Sei es sie zur Schule zu bringen oder zu ihrer Freizeitaktivitäten.

(2016 mit meiner kleinen Familie)

Wenn ich neben Arbeit, Haushalt und Familie noch Zeit für Hobbys habe, lese ich sehr gern, am liebsten historische Romane, Fantasy und Thriller aber auch ganz gern Dokumentationen. Ich spiele gern PC-Spiele, sogenannte Ballerspiele. Und man kann es kaum glauben, ich bin dadurch kein Soziopath geworden. Ansonsten sammle ich Münzen, bastel gern, handwerklich fällt auch immer was an, ab und zu muss mal etwas genäht werden und Entspannung finde ich beim BÜGELN. Ich unternehme gern Ausflüge mit meiner Familie, kann aber auch allein Orte und Sehenswürdigkeiten erkunden. Ich kann euch sagen Deutschland ist groß und es gibt so viel zu entdecken.

Ich hoffe, meine Vorstellung ist für euch ausreichen und darf eurer Meinung nach weitere Blogeinträge schreiben. Ansonsten euch noch einen schönen Sonntag.

PS: Ihr könnt mir ruhig  Kommentare hinterlassen, um zu wissen wie ihr es findet.

Liebe Grüße euer

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2 thoughts on “Der Mann hinter der Frau

    • Moni says:

      Hallöchen Annette

      Vielen lieben Dank soll ich dir ausrichten. Also Augen offen halten es wird den einen oder anderen Bericht von meinem Mann kommen 🙂

      Liebe Grüße Moni

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